BLOG INTERVIEW KÖPFE DER FOTOWALKS

Marc, Reiner und Lukas erobern mit Soul of Street ganz Deutschland

Interview-Reihe: Köpfe der Fotowalks

Diese sechs Fragen werden seit 2016 regelmäßig von interessanten Köpfen der Fotowalk Community beantwortet und hier beim #FOTOWALKDEUTSCHLAND in einer Interview-Reihe veröffentlicht. Hier findest du alle Interviews. Dadurch entstehen tolle Interviews, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Fotowalks machen” und Fotowalks in Deutschland fördern.

Stelle dich doch kurz den Fotowalkern vom #FOTOWALKDEUTSCHLAND vor.

Reiner: Mein Name ist Reiner Girsch und ich wurde Mitte der siebziger Jahre in Köln geboren und lebe immer noch dort. Ich bin Familienvater und arbeite in einem Autokonzern. In meiner freien Zeit Fotografiere ich sehr viel und habe zusammen mit Marc das kostenlose Streetfotografie Magazin „SOUL OF STREET“ gegründet welches auch regelmäßige Photowalks beinhaltet.

Marc: Mein Name ist Marc Barkowski. Ich bin 1975 in Köln geboren. Lebe und wirke allerdings seitdem ich denken kann in Troisdorf. Als freier Fotograf sind meine Schwerpunkte die Reportage-, Dokumentation- und Street Fotografie. Ich gehöre dem S o S – Kollektiv an. Wir geben das Soul of Street Magazin heraus und organisieren kostenlose Street Photowalks in Köln.

Lukas: Hi, mein Name ist Lukas Springer und ich bin Teil des Soul of Street Teams. Ich bin 25 Jahre alt lebe in Köln und mache dort gerade meinen Master in International Management. Ich habe zwei große Leidenschaften, die ich sehr gerne miteinander verbinde: Das Reisen und die Fotografie. In Zwei Monaten werde ich dann für ein halbes Jahr in Chile leben, aber natürlich weiterhin Teil des Soul of Street Teams bleiben.

Wie bist du zur Fotografie bekommen und welches Equipment besitzt du?

Marc: Trauer, Ängste und der fehlende Sinn sind die Verursacher meines fotografischen Werdegangs. Ich besitze eine Olympus OM-D E-M10 Systemkamera* mit dem Kit-Objektiv14-42 mm*Eine Canon 550D*,  mit Festbrennweite 50mm f/1.8*. Sowie eine Canon 5D Mark III* mit dem Objektiv EF 2,8/24-70 mm*.

Reiner: Durch meinen Vater bin ich zur Fotografie gekommen. Es hat mich fasziniert den Moment in Bildern festzuhalten. Mit der Digitalfotografie wurde es dann zur Leidenschaft. Ich nutze auf der Straße eine Olympus OM-D E-M5* mit einem Panasonic 20mm f/1.7*. Für die Olympus habe ich sonst noch ein Olympus 45mm f/1.8* welches ich für Portraits nutze. Für andere Situationen kann ich sonst noch auf eine Canon EOS 750D* zurückgreifen für die ich ein Canon 50mm f/1.8* habe sowie das Kit Objektiv.

Lukas: Zur Fotografie bin ich durch das Reisen gekommen. Ich habe eine Zeit lang in Tokio gelebt und bin durch Südostasien und Indien gereist. Während dieser Zeit habe ich sehr viele Bilder gemacht. Damals allerdings hautsächlich noch mit dem Handy. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass mir das nicht mehr ausreicht. Und so war das Erste, was ich gemacht habe als ich wieder Zuhause war, mir eine Kamera zu kaufen. Momentan fotografiere ich mit einer Olympus OM-D E-M10*. Objektivmäßig besitze ich das Panasonic 20mm f/1.7*, Sigma 60mm f/2.8*, Panasonic 14-45, Olympus 40-150*, sowie ein analoges Minolta 50mm f/2.0 und ein Vivitar 105mm f/2.8 1:1 Makro. Hauptsächlich bin ich jedoch mit dem 20mm Pana oder dem 14-45 unterwegs. Für meine Chile-Reise überlege ich mir zudem meinen Objektivfuhrpark etwas zu verkleinern und dafür mit einem guten Weitwinkel oder dem Olympus pro 12-40mm zu erweitern.

Was ist der Grund und deine Motivation warum du Fotowalks organisierst? 

Marc: Ich folge treu dem Zitat von Augustinus Aurelius. „In dir muß brennen, was du in anderen entzünden willst.“

Lukas: Ich würde sagen, das was mir an Fotowalks am meisten Spaß macht: Der Kontakt und der Austausch mit anderen Fotografen. Es ist immer wieder schön zu sehen, was sich da für eine Gemeinschaft aus Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Altersstufen entwickelt. Ja, ich würde sagen diese Community und der Spaß in der Gruppe sind hauptsächlich meine Motivation für die Fotowalks.

Reiner: Marc sagt mit seinem Zitat eigentlich schon alles. Hinzufügen kann ich nur das ich der Straße etwas geben zurückgeben möchte und den Menschen auch. Und dafür sind Photowalks in meinen Augen genau das richtige.

Welche Ziele verfolgst du mit einem Fotowalk?

Marc: Ich habe keine Ziele sondern nur Visionen.

Lukas: Im Prinzip könnte ich hier dieselbe Antwort wie auf Frage 3 geben: Das Ziel ist es der Community eine Plattform zu geben, sie zusammenzubringen und hoffentlich auch zu erweitern. Ergänzen würde ich noch, dass wir natürlich auch versuchen die Street Fotografie bekannter zu machen, daher haben die Themen die wir bei den einzelnen Walks vorgeben meistens auch einen Bezug zur Street Fotografie.

Reiner: Ich habe da nichts mehr hinzuzufügen. Die beiden haben alles gesagt.

Was würdest du einem Anfänger als Equipment für eine Teilnahme empfehlen?

Reiner: Kamera, ein oder zwei Speicherkarten und Akkus sowie eine kleine Flasche Wasser und Lust auf Streetfotografie.

Marc: Smartphone oder Kamera reichen völlig aus.

Lukas: Zumindest bei uns ist das Equipment erstmal nebensächlich. Egal ob DSLR, System- oder Kompaktkamera bei uns ist jeder willkommen und im Endeffekt macht der Fotograf und nicht die Kamera das Bild. Bei Portrait oder Landschaftsfotografie mag das anders aussehen, aber da wir hauptsächlich Street machen würde bei unseren Walks theoretisch sogar eine Handykamera ausreichen.

Empfehlen würde ich aber auf jeden Fall zumindest einen Ersatz Akku dabei zu haben. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es wenig gibt was frustrierender ist als verpasste Bildchancen aufgrund eines leeren Akkus.

Was würdest du einem Fotowalker mit auf dem Weg geben?

Marc: Alle bisherigen Ausgaben vom SoS – Magazin mit Leseverpflichtung!

Reiner: Rausgehen und Fotos machen. Nicht über das Technische nachdenken und auch nicht darüber was passieren kann. Es passiert eh viel weniger wie ihr denkt, also verschwendet keine Gedanken daran. Geht raus macht Bilder und habt Spaß. Und wenn ihr nicht rausgehen könnt lest unsere Magazine!

Lukas: Geh raus und mach Fotos! Viele machen gerade am Anfang häufig den Fehler zu viel in Internetforen unterwegs zu sein und theoretisch die Vor-und Nachteile von unterschiedlichen Kamerasystemen oder Objektiven zu diskutieren. Das muss nicht schlecht sein, darüber sollte aber nicht vergessen werden, dass man nur besser werden kann, wenn man wirklich so aktiv wie möglich ist und viele Bilder macht. Auch sollte man sich persönlich mit anderen Fotografen austauschen umso an Tipps, andere Sichtweisen oder einfach freundschaftliche Kontakte zu kommen.

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