BLOG INTERVIEW KÖPFE DER FOTOMARATHONS

Corwin von Kuhwede ist Projektleiter des Leipziger Fotomarathon

Interview-Reihe: Köpfe der Fotomarathons

Diese sechs Fragen werden seit 2016 regelmäßig von interessanten Köpfen der Fotomarathon Community beantwortet und hier beim #FOTOWALKDEUTSCHLAND in einer Interview-Reihe veröffentlicht. Hier findest du alle Interviews. Dadurch entstehen tolle Interviews, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Fotowalks machen” und Fotowalks in Deutschland fördern.

Stelle dich doch kurz den Fotowalkern vom #FOTOWALKDEUTSCHLAND vor.

Mein Name ist Corwin von Kuhwede, ich arbeite seit 2005 als freiberuflicher Porträtfotograf in Leipzig. Seit ca. 2009 gebe ich mein Wissen an Fotografen auch in zahlreichen Seminaren und Coachings weiter. Ich engagiere mich ehrenamtlich im Verein Kreatives Leipzig e.V. als Branchenbotschafter Fotografie und stütze und fördere mit meinem Engagement die regionale Kreativwirtschaft. Ich bin Gründer und Projektleiter des Leipziger Fotomarathon, der 2013 erstmalig an den Start ging.

Wann und wo hast du deinen ersten Fotomarathon besucht?

Es mag kurios klingen, wenn ich als Gründer des Leipziger Fotomarathon sage, dass ich bisher noch keinen Fotomarathon oder Fotowalk selbst besucht habe. Ich selbst kann allerdings die große Faszination verstehen, die diese Aktionen auf Fotofreunde ausüben. Mit meiner Art und Weise der Fotografie harmonisiert dieses Konzept allerdings nicht. Allerdings gibt es einige Mitglieder unseres Orga-Teams, die 2014 am Dresdner Fotomarathon teilgenommen haben, um einmal die Perspektive zu wechseln. Ich denke das hat uns sehr geholfen bei der Planung noch mehr die Sichtweise unserer Teilnehmer zu berücksichtigen.

Welche Ziele verfolgst du mit deinem Fotomarathon?

Ein Fotomarathon ist für uns vor allem eines: Spaß und Freude. Ohne diesen wäre es gar nicht möglich unzählige Stunden unserer Freizeit ehrenamtlich dafür zu opfern. Uns alle vereinen zwei Leidenschaften, die Fotografie und die Liebe zu unserer Stadt. Und dieses Event ist eine wunderbare Möglichkeit dies mit Gleichgesinnten zu teilen. Aus wirtschaftlicher Sicht kann ich auch ganz offen sagen, dass die Arbeit mit zahlreichen Partnern und Sponsoren natürlich enorm unser Netzwerk erweitert. Und es ist für alle hilfreich ein starkes Netzwerk mit verlässlichen Partnern zu haben.

Wie oft veranstaltest du einen Fotomarathon und wie läuft dieser genau ab? Gibt es bestimmte Themen oder Regeln?

Der Leipziger Fotomarathon findet immer im September statt. Also einmal pro Jahr. Es gibt jeweils ein bestimmtes Oberthema unter das wir den Fotomarathon stellen. Und am Tag des Marathon selbst gibt es weitere Unterthemen, die in einer bestimmten Art und Weise einen Zusammenhang untereinander und zum Hauptthema haben. Ansonsten verfolgen wir das klassische Konzept, das innerhalb eines Tages stattfindet. Morgens wird gestartet, am Abend ist Heimkehr mit Bildabgabe.

Was würdest du einem Anfänger als Equipment für eine Teilnahme empfehlen?

Meine Empfehlung ist, sich nicht so viel mit Technik zu beladen. Schaut man sich die Gewinnerfotos der letzten Jahre an, dann sind es oft die einfachen Motive, die unsere Jury und das Publikum beim Publikumspreis überzeugen können. Gute Technik hilft, aber viel Technik behindert oft nur. Daher denke ich, eine halbwegs vernünftige Kamera und Brennweiten zwischen 24-70mm samt einem Kamerastativ, sind eigentlich alles was man benötigt.

Was würdest du einem Teilnehmer für eine erfolgreiche Teilnahme an einem Fotomarathon mit auf dem Weg geben?

Das Wichtigste ist: Habt Spaß. Tauscht euch mit anderen Teilnehmern aus, lasst euch inspirieren, lasst euch herausfordern und gebt euer Bestes. Dann ist eines garantiert: Dass wir alle einen unvergesslichen Tag haben werden.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.